
Durch die Dürre der letzten Wochen hat das Futterangebot für die Mutterkühe auf vielen Wiesen und Weiden stark abgenommen bzw. ist gleich Null.
Durch die Dürre der letzten Wochen hat das Futterangebot für die Mutterkühe auf vielen Wiesen und Weiden stark abgenommen bzw. ist gleich Null. Viele müssen bereits die ersten Futterkonserven anbrechen, um die Tiere satt zu bekommen. Kein Problem, wenn die Futterernte nicht ebenfalls, vom ersten Grasschnitt an bis zur Maisernte, ein im Mittel sehr bescheidenes Ergebnis erbracht hätte. Heu, Stroh und Mais erreichen im Handel bereits jetzt Preise, die für die Mutterkuhhaltung ökonomisch ein Desaster darstellen. Dazu kommt erschwerend, dass zur Schlachtung gegebene Tiere einem starken Preisverfall ausgesetzt sind. Hier liegt der Grund darin, dass zu einer in dieser Jahreszeit in der Regel mittleren Menge an schlachtreifen Tieren, viele Rinder dazu kommen, die auf Grund der Futterknappheit abgegeben werden.
Für die Mutterkuhhalter steht die eigentlich „wichtigste“ Ernte des Jahres mit dem Verkauf der Absetzer noch an. Die spezialisierten Rindermastbetriebe, haben natürlich bezüglich des Futters mit ähnlichen Problemen zu kämpfen und werden ggf. die Anzahl der zugekauften Tiere verringern und auf Qualität setzen. Je später wir jetzt in den Herbst kommen, desto größer wird das Absetzer-Angebot und der resultierende Druck?!
Daraus ist abzuleiten, dass diejenigen, die „fertige“ Absetzer haben – und Absetzer sind nicht erst ab 300 kg „fertig“ – diese jetzt auch am Markt anbieten sollten. Es kommt zur Entlastung des eigenen Futterbudgets und zu einer Risikoverteilung.
Die nächste Auktionen 2018:
Mi. 22.08. Krefeld
Do. 13.09. Meschede
Mi. 26.09. Krefeld
Do. 11.10. Meschede
Melden Sie Ihre Tiere rechtzeitig an!
Am Samstag, 11. August 2018 trafen sich vorwiegend FHB-Angus-Züchter auf Einladung der IG-West auf dem Betrieb der Weidegemeinschaft Kleinenberg zu einer Schulung
Am Samstag, 11. August 2018 trafen sich vorwiegend FHB-Angus-Züchter auf Einladung der IG-West auf dem Betrieb der Weidegemeinschaft Kleinenberg zu einer Schulung zur Zuchttierbewertung. Johannes Hibbeln hatte sich dankenswerterweise bereit erklärt die Schulung durchzuführen. Unterstützt wurde er an diesem Nachmittag durch Dr. Klaus Hammen.
Sowohl Johannes Hibbeln als auch Dr. Hammen sind erfahrene und aktive Tierbewerter im FHB. An Tieren verschiedener Leistungs- und Altersklassen wurde das Modell der deutschen Fleischrinderbewertung in Typ, Bemuskelung und Skelett erklärt und gezeigt. Ein informativer Nachmittag für jeden der sich für die Fleischrinderzucht interessiert. Nur wer regelmäßig nach diesen Kriterien seine eigenen Tiere bonitiert, bekommt das richtige „Tier-Feeling“ für eine effektive Zuchtarbeit im eigenen Betrieb. Die Weidegemeinschaft hatte den Tag bestens vorbereitet und zusätzlich abgerundet durch ein Angebot für das leibliche Wohl. Ein Schulungsmodell, dass auch für weitere Rassen im gesamten Zuchtgebiet Pate stehen sollte.
Am 14. Juli 2018 fand auf dem Betrieb der Charolaiszucht Jörgens GbR eine Jungzüchterversammlung statt.
Bei dieser wurde die Jungzüchterarbeit im FHB sowie in Deutschland vorgestellt und ein Jungzüchterbeirat gegründet.
Wir laden euch recht herzlich zur Jungzüchterversammlung am 14.07.2018 ab 11.00 Uhr auf den Betrieb der Charolaiszucht jörgens GbR in Burscheid ein.
Liebe Jungzüchter!
Wir laden Euch recht herzlich zur Jungzüchterversammlung am 14.07.2018 ab 11.00 Uhr auf den Betrieb der Charolaiszucht Jörgens GbR in Burscheid ein.
Knapp 750 Tiere, davon 338 weibliche, waren im Auktionslot des Fleischrinder-Herdbuches am 09.05.2018 in Krefeld.