
Gutes Kaufinteresse; zu wenig Tiere!
Die erste Absetzer-Auktion in diesem Jahr am Standort Meschede (Donnerstag, 13.02.2020) verzeichnete ein viel zu kleines Angebot. Ein Angebot von unter 200 Jungtiere aus der Fleischrinderhaltung entspricht nicht den Möglichkeiten der starken Mutterkuhregion in Südwestfalen und der angrenzenden Regionen. Die Kaufinteressenten waren da. Auch die Bereitschaft einen der Januarauktion 2020 in Krefeld entsprechenden Steigpreis für Qualitätstiere zu zahlen, war da.
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Auktionslot mit 500 Absetzern zügig geräumt.
Gut 500 Absetzer umfasste das Angebot der ersten Absetzer-Auktion 2020 am Mittwoch, 22. Januar. Die Qualität der Tiere lag im Durchschnitt auf einem guten Niveau. Das Schnittgewicht der männlichen Tiere lag bei 300 kg. Die Jungfärsen waren hier im Mittel um 10 kg leichter. Der Auktionsverlauf war zügig und alle Tiere wechselten den Besitzer.
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Haben Sie Fragen oder möchten Sie einen Kaufauftrag erteilen? Rufen Sie uns im Auktionsbüro unter 02151/8189971 (am 20.11.19 ab 9.00 Uhr besetzt) an oder schreiben Sie uns direkt eine Mail an info[at]fhb-bonn.de. Wir melden uns dann schnellstmöglich bei Ihnen.
BTV8-freier Marktplatz. Alle angebotenen Tiere frei handelbar. Über 500 Tiere (davon gut 150 wbl.)
Der Marktplatz ist BTV8-frei, d. h. alle angebotenen Tiere sind frei handelbar (D u. EU). Wir rechnen mit über 500 Tieren (davon gut 150 weibliche Jungtiere). Alle Tiere stammen aus BHV1-freien und BVD-unverdächtigen Betrieben.
Auf Wunsch schicken wir Ihnen gerne am Vorabend, nach der Einteilung und Verwiegung der Tiere, einen Auktionskatalog per Mail oder schauen Sie ihn sich am 21.01.20 ab ca. 19:00 Uhr direkt hier auf unsere Internetseite an.
Haben Sie Fragen oder wünschen einen Kaufauftrag? Sollten Sie uns telefonisch unter 0228/62947990 nicht direkt erreichen, dann schreiben uns bitte eine E-Mail an info[at]fhb-bonn.de. Wir melden uns schnellstmöglich bei Ihnen!
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Die besten Prüflinge der ELP-Station Eickelborn fanden einen guten Zuspruch.
Die Sauerlandhalle Meschede war wohl in den letzten 50 Jahren selten so gefüllt wie am Samstag, 4. Januar 2020. Das Fleischrinder-Herdbuch e. V. (FHB) mit Sitz in Bonn startete mit seiner Deckbullen-Auktion in das neue Marktjahr. Ausschließlich in Eickelborn stationsgeprüfte Deckbullen wurden wie gewachsen, freilaufend angeboten. Neben konkreten Kaufinteressierten war der gute Besuch auch der Tatsache geschuldet, dass viele der derzeit verunsicherten, spezialisierten Rinderhalter den ersten Fleischrinder-Deckbullen-Markt live miterleben bzw. -fühlen wollten. Eine Vielzahl der auf die Mutterkuhhalter in den letzten Monaten einwirkenden Fakten muss man als Depressionsfaktoren einstufen: Geringe Schlacht- und daraus resultierende niedrige Absetzer-Preise, die Rückkehr des Wolfes in die Dauergrünlandgebiete, Auswirkungen der Düngeverordnung, keine ausreichende Entlohnung für die geleistete Landschaftspflege durch diese naturnahe Rinderhaltung.
Die hierdurch entstandene Spannung konnte man sehen, spüren und letztlich auch nicht komplett lösen. Bewertet man unter den aufgezeigten Bedingungen den Markverlauf, kann folgendes Fazit gezogen werden: Bis auf 3 an diesem Tag außer Form „spielenden“ Bullen, fanden alle anderen einen neuen „Verein“ bzw. Besitzer. Die „Ablösesummen“ für die Top-Bullen fanden in der Spitze nicht ganz die hohen Ausschläge wie vereinzelt in einigen Jahren zuvor. Das drückt in der Folge auch etwas die Durchschnittspreise. Letztlich passte aber ein Schnittpreis von rund 3.200,00 € (o. MwSt.), über alle verkauften Bullen erzielt, nicht ganz zu der genannten, gefühlten Stimmung.
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