
Neben den Bundesschauen Fleckvieh/Simmental und Blonde d’Aquitaine sowie dem Bundesjungzüchterwettbewerb, wir berichteten bereits, fand in diesem Jahr auch eine BDL-Bundesschau mit erfolgreicher Teilnahme der FHB-Limousinzüchter statt. Wir entschuldigen uns an dieser Stelle für die späte Berichterstattung und holen diese hiermit gerne nach.
Am 16. Oktober 2021 fand im Zucht- und Vermarktungs-Zentrum Laasdorf die Bundesschau des Bundesverbandes Deutscher Limousin-Züchter e. V. statt. Die Betriebsstätten Bernd Gottschalk aus Hürtgenwald, Ernst Hackler aus Bad Laasphe, Klare Limousinzucht GbR aus Borgentreich, Karl-Heinz Krebs aus Heinsberg, Heinz-Willi Walterscheid aus Neunkirchen-Seelscheid, Philipp Wiesemann aus Brakel sowie Dietmar Winter aus Bad Berleburg machten sich mit ihren ausgewählten Tieren auf den Weg nach Thüringen.
Mit dem Richten der sieben stark besetzen Klassen der Färsen hatten die Preisrichter Anne Menrath und Klaus Hinrichs keine leichte Aufgabe. Neben mehreren 1b – 1e-Titeln für die FHB-Züchter, konnte sich die Zuchtstätte Heinz-Willi Walterscheid in zwei Richtklassen mit ihren Färsen „JW Hanni Pp“ (Züchter: Willen, Ehren), und „WAL Gundel“ über die 1a-Titel freuen. Der Betrieb Karl-Heinz Krebs nahm zum ersten Mal an einer Bundesschau teil. Die beiden mitgebrachten Färsen liefen in einer Richtklasse. „KHK Moni P#“ konnte sich hier durchsetzen und erzielte den 1a-Preis In der Richtklasse der ältesten Färsen stellte Dietmar Winter seine über den Topvererber „Lasar PP*“ gezogene „Elly Pp#“ vor. Sie konnte die Preisrichter so überzeugen, dass ihr sowohl der 1a-Platz in ihrer Richtklasse als auch der Bundesreservesiegertitel der Färsen zugesprochen wurde.

Bundesreservesieger-Färse „Elly Pp#“, gezogen und vorgestellt von Dietmar Winter, Bad Berleburg (Bild: Heinrich Schulte)
Auch zwei Klassen „Kühe mit Kalb“ wurden gerichtet. Hier stellten in einer Richtklasse gleich drei FHB-Züchter ihre Kühe mit Nachzucht vor. Bernd Gottschalk erlangte mit seiner Kuh „Niowi PP*“ den 1c-Preis, „WAL Greta Pp#“ aus der Zuchtstätte Heinz-Willi Walterscheid wurde der 1b-Preis zugesprochen. 1a wurde die von der Klare Limousinzucht GbR vorgestellte „UKB Elli“. Sie zeigte sich in einer Topform und mit einem sehr gut entwickelten Kuhkalb bei Fuß, sodass sich die Zuchtstätte hier zusätzlich über den Bundesreservesiegertitel freuen durfte.

Die Klare Limousinzucht GbR aus Borgentreich mit ihrer Bundesreservesieger-Kuh (Bild: Heinrich Schulte)
Auch zwei Zuchtbullen aus dem FHB-Gebiet stellten sich dem Wettbewerb. Der sehr typvolle „UKB Cherokee“ aus der Klare Limousinzucht GbR sowie der von der Zuchtgemeinschaft Winter und Giese im März über die FHB-Reinzucht-Auktion zugekaufte, sehr gut im Typ stehende „Vivaldi PP“ (Züchter: Buchmüller, Leverkusen) mussten sich in Ihren Richtklassen beide nur knapp der sehr starken Konkurrenz geschlagen geben und erzielten die 1b-Platzierungen.
Wie auf Bundesschauen üblich, wurden zum Schluss der Veranstaltung auch Betriebssammlungen gerichtet. Hier hatten Betriebe die Möglichkeit drei Tiere als Sammlung vorzustellen. Die Zuchtstätte Heinz-Willi Walterscheid konnte mit der Vorstellung einer sehr homogenen Gruppe von starken Färsen überzeugen und so den Bundesreservesiegertitel mit nach Hause nehmen.

Die Bundesreservesieger-Sammlung der Zuchtstätte Heinz-Willi Walterscheid, Neunkirchen-Seelscheid (Bild: Heinrich Schulte)
Wir gratulieren allen Züchtern herzlich zu ihren Erfolgen.
Neben den Bundesschauen Fleckvieh/Simmental und Blonde d’Aquitaine sowie dem Bundesjungzüchterwettbewerb, wir berichteten bereits, fand in diesem Jahr auch eine für die FHB-Charolaiszüchter erfolgreiche Bundesjungtierschau statt. Wir entschuldigen uns an dieser Stelle für die späte Berichterstattung und holen diese hiermit gerne nach.
Am 09.10.2021 fand die diesjährige Charolais-Jungvieh-Bundesschau statt. Mit einer Anzahl von elf Zuchtbetrieben war das FHB stark vertreten, von denen sich einige auf den vorderen Plätzen platzieren konnten.
Die Betriebsstätten Andreas Braschos-Lieven aus Kleve, Bernfried Brinker aus Legden, Michael Göbel aus Bad Laasphe, Dirk Henk aus Bad Berleburg, Paula Haugrund aus Hattingen, Martina Marpert aus Raesfeld, René Müller aus Nieheim, Peter Ramm aus Kirchhundem, Marc Schmitz aus Wipperfürth, Thomas Schrell aus Kierspe, Josef Schulte aus Kirchhundem und Mathilde Stümmler aus Salzkotten machten sich mit ihren Tieren auf den Weg nach Alsfeld.
Den Bundessieg bei den weiblichen Tieren, sowohl in der Kuhkälber-, als auch in der Jungrinderklasse konnte sich der Betrieb Bernfried Brinker sichern.

Bernfried Brinker mit seinen zwei Bundessiegern: Seville und Rainbow
(Bild: Heinrich Schulte)
In der Kuhkälberklasse konnte sich das Rind Seville, eine Optimal-Tochter, gegen alle anderen Konkurrenten durchsetzen. Ebenfalls sehr gute Leistungen, und damit 1a platziert, zeigten sich in dieser Klasse die FHB-Rinder Diva (Vater Lacruste) vom Betrieb Thomas Schrell, Venecia (Vater Comet) vom Betrieb Peter Ramm und die Major-Tochter Melbourne aus dem Betrieb Mathilde Stümmler. Zusätzlich zum Gesamtsieg in dieser Kategorie, konnte sich der Betrieb Bernfried Brinker mit den beiden Rindern Sunshine und Selina, beides Nirvana-Töchter, noch zwei weitere 1a Platzierungen sichern.
Auch die Klasse der Jungrinder konnte die Nirvana-Tochter Rainbow von Bernfried Brinker für sich entscheiden. In dieser Kategorie sicherte sich der Betrieb Brinker mit dem Rind Raechel, ebenfalls von Nirvana, eine weitere 1a Platzierung. Die Aiglon-Tochter Luana vom Betrieb Dirk Henk zeigte ebenfalls eine sehr gute Leistung und konnte sich, bei starker Konkurrenz, 1b platzieren.
Auch bei den männlichen Tieren fanden sich einige FHB-Tiere auf den vorderen Plätzen wieder. Die Bullen Maestro, ein Modigliani-Sohn, vom Betrieb Josef Schulte, der Carmeno-Sohn Casper vom Betrieb Paula Haugrund sowie der Optimal-Sohn Smaragd vom Betrieb Marc Schmitz konnten sich in ihren Klassen jeweils 1b platzieren.
Der Titel bei den Jungzüchtern ging ebenfalls ins FHB-Gebiet. Franziska Ramm aus Kirchhundem konnte sich hier den Bundessieg sichern. Marina Henk, Bad Berleburg und Carina Stümmler, Salzkotten konnten sich mit sehr guten Leistungen 1a platzierten.

Die FHB-Züchter bei der diesjährigen Bundesjungtierschau
(Bild: Heinrich Schulte)
Als Fazit lässt sich feststellen, dass die FHB-Züchter wieder einmal stark und erfolgreich vertreten waren.
Wir gratulieren allen Züchtern herzlich zu Ihren Erfolgen.
Ab sofort können hochwertige Westen mit FHB-Logo bestellt werden.

Kosten (FHB-Original): 55 € inkl. MwSt.
Die Damengrößen fallen etwas kleiner aus.
Wir empfehlen eine Nummer größer zu bestellen.
Nach Absprache ist es möglich, die FHB-Weste mit Ihrem eigenen Hoflogo/Namen zu kombinieren. Kosten: Nach Rücksprache
Die Bestellungen laufen über Karin Schulte.
Mail: schultenfarm@web.de; Tel.: 0175/3268961
Damit wir die attraktiven Preise halten können, geben wir bei der Stickerei Sammelbestellungen auf. Die erste Sammelbestellung ist für Februar 2022 vorgesehen. Daher bitten wir Sie, Ihre aktuelle Wünsche, Bestellungen, Anfragen bis zum 11. Februar 2022 an Karin Schulte zu richten.
Der Markt mit knapp 350 Jungtieren wurde zügig, komplett geräumt.
Traditionell endet das FHB-Auktionsjahr mit der „Nikolausauktion“ am Standort Meschede. Knapp 350 Jungtiere umfasste das diesjährige Auktionslot am Donnerstag, 09. Dezember 2021. Der Standort unterliegt keinen BTV-Restriktionen, d. h. alle Absetzer kamen aus freien Gebieten bzw. waren ordnungsgemäß BTV-schutzgeimpft. Die Qualität sowie der Pflegezustand der angebotenen Tiere war gut. Der Markt wurde zügig, komplett geräumt. Hier wirken sicherlich die aktuellen Schlachtpreise positiv auf den Auktionsverlauf.
Vollständiger Marktbericht (inkl. Preisstatistik): s. Download
Auktionsbeginn: 13.00 Uhr
Auktionskatalog: s. Download
Bitte beachten Sie dringend die 3G-Regel:
Vollständig Geimpfte und Genesene müssen dies bei Einlass nachweisen (Impfausweis/App/Genesenenbescheinigung).
Alle anderen (auch Geimpfte, deren 2. Impfung noch keine 2 Wochen her ist) müssen einen offiziell bestätigten Antigen-Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden ist (!!!), vorlegen.
Ohne entsprechende Nachweise dürfen wir Sie leider nicht in die Auktionshalle und den Stall lassen.
Die Notwendigkeit des Abstandhaltens (mind. 1,5 m zu anderen Personen) sowie die Pflicht des Tragens einer medizinischen Maske bleibt bestehen.